Äschebächer

Sit alsfott weeniger graucht wird, joomere d Syygerettehärsteller, as nümm schöön isch. Es giengen Aarpetsblätz verloore. Und überhaupt und sowiesoo. Bi deere ganze Joomerei goht aber öbbis vergässe. Ich mäin doo nit d Fabrikante vo Äschedüecher. Die Zytte sy jo scho lang umme, wo men no im Buuchhüüsli buchet hed. Näi. Wenn weeniger graucht wird, bruuchts au nümm so vill – richtig – Äschebächer. Soo. Und jetz dänket emool an alli Chinder, won em Vatter, em Groossvatter oder der Gotte uf d Wiehnecht müelig en Äschebächer us Doon gchnätted häi. Ebe. In däm Sinn alles Gueti im nöie Johr.

Äscheduech = grobes Tuch, worauf sich beim Waschen die ausgelaugte Asche befand
Buuchhüüsli = separat stehendes Waschhaus
buuche = schmutzige Wäsche in Buchenaschenlauge einweichen und auskochen

In Basler Zeitung veröffentlicht | Kommentieren